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Ausstellung und Lesung zum Holocaust-Gedenktag

07.01.2021

Zum Holocaust-Gedenktag 2021 (27.1.) lese ich Gedichte und Kurztexte. Die von der Initiative „Nie wieder!“ initiierte Lesung findet via Zoom statt. Im Rahmen der Lesung zeige ich die Fotos meiner Wanderausstellung „Orte der Erinnerung – Gegen menschenverachtende Ideologien“. Zu sehen sind Bildern aus den KZ-Gedenkstätten Auschwitz und Dachau sowie aus Babyn Jar, einem Ort der Masererschießungen bei Kiew.

Die einstündige Veranstaltung wird moderiert und begleitet von Claudio Gnypek, Referent für entwicklungsbezogene Bildungsarbeit der Evangelischen Kirche im Rheinland, der u.a. beim Bürgerbündnis „Mut machen – Steele bleibt bunt“ aktiv ist. Ziel ist es, den Besucherinnen und Besuchern, den Holocaust-Gedenktag näher zu bringen und einen würdigen Rahmen für das Gedenken zu schaffen. Ursprünglich sollte die Ausstellung mit Lesung im Essener VielRespektZentrum stattfinden. Aufgrund der Corona-Pandemie weichen die Veranstalter auf das digitale Format aus.

Orte der Erinnerung – Ausstellung und Lesung

27.1.2021 – Beginn: 18.00 Uhr – via Zoom

Bitte melden Sie sich rechtzeitig an unter

orte-der-erinnerung@kirche.ruhr

Sie bekommen vor der Veranstaltung Ihren Link und den Zugangscode zugemailt.

Die von der Initiative „Nie wieder!“ initiierte Veranstaltung wird ermöglicht durch die Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien in NRW e.V. (RAA) und unterstützt von

  • VielRespektZentrum, Essen

  • Evangelischer Kirchenkreis Essen

  • Evangelische Kirchengemeinde Essen-Überruhr

  • Evangelischen Kirchengemeinde Königssteele

  • Pfarrei St. Laurentius Essen-Steele

  • Mut machen – Steele bleibt bunt

Die KZ-Gedenkstätte Dachau empfiehlt die Veranstaltung!

 


				
				
 

Orte der Erinnerung – Gegen menschenverachtende Ideologien

29.08.2020

 

 

 

Ich zeige Fotos aus Auschwitz und Babyn Jar in Kiew, einem Ort, an dem eine der größten Massenerschießungen des Zweiten Weltkriegs stattfand.  Mit meiner Kamera gehe schmerzhaft nah an die Objekte heran, um ihren verborgenen Details auf den Grund zu gehen. Wo genau die Nahaufnahmen entstanden sind, zeigen Bilder in kleineren Formaten. So enthüllen die Aufnahmen ihren historischen Kontext. Gleichzeitig wirken sie auf künstlerischer und emotionaler Ebene. Für mich ist aufgrund der Geschichte die Forderung der Überlebenden „Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!“ zum wichtigen Leitmotiv geworden. Schon daher nehme ich mit meinen  Fotos und Texten eine klare Position gegen neue und alte rechtsradikale Tendenzen in unserer Gesellschaft ein.

 

Die Fotoausstellung ist geöffnet
vom 19. September bis zum
9. Oktober 2020,

jeweils von 10 bis 18 Uhr (nicht während der Messen)

 

 

Die Ausstellung ist eingebettet in die Aktivitäten der Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien in NRW e.V. (RAA) und des Arche Noah Projektes. Das Arche Noah-Projekt ist ein Gemeinschaftsprojekt des Initiativkreises Religionen in Essen (IRE), der Stadt Essen (Fachbereich Kommunales Integrationszentrum Essen) und weiterer Kooperationspartner für Frieden, Völkerverständigung, Toleranz und Respekt zwischen den Religionen und der kulturellen Vielfalt in unserer Stadt. Es steht gegen Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus und für ein friedliches Zusammenleben der unterschiedlichen Menschen und den respektvollen Umgang mit anderen kulturellen Lebensweisen und Glaubensbekenntnissen. Der Dank der Veranstalter gilt der Pfarrei St. Laurentius, die die wunderbaren Räumlichkeiten der St. Laurentius Kirche zur Verfügung stellt und wichtige logistische Unterstützung leistet.
Die Veranstaltung wird unterstützt mit Mitteln des Kulturamtes der Stadt Essen.

 

 

 

Orte der Erinnerung

24.12.2019

 

Vom 19. Januar bis zum 2. Februar zeige ich in der Stephanuskirche und auf dem Grundstück rund um das Stephanus-Gemeindezentrum die Fotoausstellung „Orte der Erinnerung“. Zu sehen sind Nahaufnahmen aus dem Konzentrationslager Auschwitz und aus Babyn Jar, dem Ort großer Massenerschießungen in Kiew.

Ungewöhnlich an der Ausstellung ist die Präsentation großer Bildformate auf dem Kirchengelände auf wetterbeständigen LKW-Planen. Die Orte der Erinnerung werden begehbar und können so anders als in „normalen“ Ausstellungen neu erfahren werden.

Motive und Orte wurden so ausgewählt, dass sie in Dialog miteinander treten: Eine Kellertür wird zur Zellentür. Ein Galgen ist von weit her sichtbar. Eine Wand wird im übertragenen Sinn zur Erschießungswand. Ein Denkmal für die ermordeten Kinder erinnert in einem Spielbereich an die Gräueltaten der Nationalsozialisten.

Die Vernissage findet am 19. Januar um 15.00 Uhr in der Stephanuskirche statt.

Der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen spricht ein Grußwort.

Für die Vernissage hat das „Ensemble Unterwegs“ ein Programm mit Stücken von Viktor Ullmann und Shane Woodborne zusammengestellt. 1942 wird der Komponist und Pianist Viktor Ullmann nach Theresienstadt deportiert, wo er unter widrigsten Umständen u.a. die „Lieder der Tröstung“ für Singstimme und Streichtrio komponierte. Der Salzburger Cellist und Komponist Shane Woodborne hat für die Besetzung Sopran und Streichtrio des „Ensembles Unterwegs“ Celan-Gedichte vertont.

 Weitere Informationen

 

Orte der Erinnerung

19.1. bis 2.2.2020

Stephanaus-Gemeindezentrum, Langenberger Str. 434a, 45277 Essen

 

Vernissage: 19.1.2020, 15.00 Uhr, Kirche und Außengelände

Lesung: 27.1.2020, 17.00 Uhr, Außengelände

Finissage: 2.2.2020, 15.00 Uhr, Kirche und Außengelände

Führungen und Sonderveranstaltungen nach vorheriger Anmeldung: olaf.eybe@kirche.ruhr

 

 

Ruhrgebiet Concrete

13.11.2018

 

Unter dem Titel „Ruhrgebiet Concrete“ zeige ich Fotos von der Halde Rheinelbe im Werkstattatelier ZWEI MACHEN SCHMUCK am Rüttenscheider Markt. Parallel dazu präsentiert die Goldschmiedemeisterin Kirstin Jankowski ihre Kollektion mit Förderturmschmuck. Die Eröffnung der Ausstellung findet am 1. Dezember 2018 um 11.00 Uhr statt.

 

Ruhrgebiet Concrete

1.12.2018 – 31.1.2019

Datum: Ausstellungseröffnung am 1.12.2018

Uhrzeit: 11.00 Uhr

Ort: ZWEI MACHEN SCHMUCK

Rüttenscheider Platz 12 (Rüttenscheider Markt), 45130 Essen

An den Advents-Samstagen ist das Atelier von 10.00 – 16.00 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen

      

 

Orte der Erinnerung: Auschwitz – Babyn Jar

21.12.2017

Eröffnung am Holocaust-Gedenktag

Eröffnung am Holocaust-Gedenktag 2018

 

Am 27. Januar wird an den Massenmord an Juden und anderen Opfern des Nationalsozialismus erinnert. Diesen Tag habe ich für die Eröffnung meiner Ausstellung ausgewählt. Unter dem Titel „Orte der Erinnerung: Auschwitz – Babyn Jar“ zeige ich in der Essener Theater­passage (Rathenaustr. 2) ab 17.00 Uhr im „klasse:Raum“ Fotos von Orten, an denen die Nationalsozialisten Menschen in großer Zahl ermordeten. Veranstalter, der vom Kulturbüro der Stadt Essen geförderten Ausstellung, ist der Verein „Kreative Klasse e.V. – Berufsverband Ruhr“. Musikalische Akzente bei der Vernissage setzt das deutsch-polnische Duo kzrme.

 

Vernissage: 27.01.2018, Holocaust-Gedenktag

Beginn: 17.00 Uhr

Ort: klasse:Raum, Theaterpassage Essen, Rathenaustraße 2, 45127 Essen

Ausstellung: 27.1.2018 –11.2.2018

Besuch nach Vereinbarung, olaf.eybe@eybeeybe.de

 

Veranstalter der Ausstellung ist der Verein „Kreative Klasse e.V. – Berufsverband Ruhr“. Der Verein verfolgt das Ziel, die kreative Arbeit von Künstlerinnen und Künstlern aller Kultursparten sowie Unternehmen der Kreativwirtwirtschaft zu fördern und die Akteure miteinander zu vernetzen.

www.kreativeklasse.org

Die musikalischen Akzente setzt während der Ausstellungseröffnung das deutsch-polnische Duo kzrme: Ralf Kaupenjohann (Akkordeon) und Markus Emanuel Zaja (Blasinstrumente).

www.kzrme.de

 

 

 

Auschwitz in Close-ups

25.01.2016

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„Block 11“, Auschwitz 2015

 

Fotos zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

Im Januar 2015 war ich für mehrere Tage auf dem Komplex des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau mit der Kamera unterwegs. Auschwitz ist eigentlich totfotografiert, so eine meiner Thesen. Allein im letzten Jahr waren deutlich mehr als eine Million Menschen dort und haben jeden Wachturm aus allen Winkeln fotografiert. Aber dennoch war und ist es wichtig, immer wieder Bilder von Auschwitz einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen und die Erinnerung an den Holocaust wach zu halten. Die dokumentarischen Bilder zur Verortung des grausamen Geschehens von vor mehr als 70 Jahren sind ikonenhaft in unseren Köpfen gespeichert. Jeder kennt das Eingangstor des Stammlagers mit dem perfiden Spruch „Arbeit macht frei“. Auch die Silhouette des Eingangsbereichs von Birkenau ist in vielen Köpfen präsent. Aber ich suchte seinen persönlichen Zugang zu dem Grauen und ging nah an „die Dinge“ heran, um ihnen bildlich „auf den Grund zu gehen“.
Darum fotografierte ich Details, die erst auf den zweiten Blick in Auschwitz verortet werden können und so den Betrachter zum Nachdenken anregen sollen. Es entstand eine umfangreiche Bilderserie, von der – verbreitet im Internet und über Presseveröffentlichungen – nun eine kleine Auswahl zu sehen ist. Publiziert wurde die Auswahl zum  71. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27.1.2016. Weitere Ausstellungen bzw. Aktionen mit den Fotos sind angedacht.

Veröffentlichung zu der Bilderserie

 

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„Erschießungswand“, Auschwitz 2015

 

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„Hochspannung Lebensgefahr“, Auschwitz 2015

 

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„Dunkelzelle“, Auschwitz 2015

 

 

Kunstprojekte in Polen

19.11.2015

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Die Kunst des Zeugnisses –
deutsch-polnisches Multimedia-Projekt.

 

Gleich zwei Kunstprojekte durfte ich vom 11. bis zum 14.11. in Poznan / Posen (Polen) präsentieren.

Auf Einladung der Adam Mickiewicz Universität und der Polnischen Akademie der Wissenschaften zeigte ich im neu eröffneten Historicum der Universität eine Auswahl meiner Auschwitz-Fotos. Im Blickpunkt standen Fotos, bei denen ich sehr nah an einzelne Objekte herangegangen war.

Als äußerst spannend erwies sich das gemeinsam mit dem polnischen Künstler Wojciech Olejniczak durchgeführte Multimedia-Projekt „Die Kunst des Zeugnisses“. Dabei wurden nach einer festgelegten Choreografie Kriegsfotografien deutscher und polnischer Soldaten auf Stellwände projiziert. Die Performance verwies einerseits auf die Sinnlosigkeit des Krieges und sprach andererseits Fragen zur Einnerungskultur an.

Beide Aktionen fanden im Rahmen einer internationalen wissenschaftlichen Konferenz, die u.a. von der Stiftung für Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit gefördert wurde, zum Thema „Die Vergessenheit des Krieges“ statt.

 

Weitere Informationen

 

Nach der Performance-klein

Gruppenbild mit Wojciech Olejniczak und Teilnehmern der Tagung.

 

 

Ausstellung eröffnet

29.10.2015

Gemeinsam mit meinem Galeristen Herbert Siemandel-Feldmann am Tag der Ausstellungseröffnung.Gemeinsam mit Galerist Herbert Siemandel-Feldmann.

Seit dem 25.10. zeige ich in einer Gemeinschaftsausstellung in der Galerie Bredeney Landschaftsfotografien, die zum Träumen einladen. Die abgebildeten Sehnsuchtsorte liegen auf dem Baltikum, auf Island, im unbekannten Moldawien oder im nahen Sauerland.

Bei der Vernissage am 25.10. herrschte großer Andrang in der Galerie. In seiner Eingangsrede erläuterte Galerist Herbert Siemandel-Feldmann den Weg zur Ausstellung und ging auf die präsentierten Künstler ein. Bei meinen Werken betonte er insbesondere auf den meditativen Charakter der Fotografien. Außerdem schilderte er, dass ich mich in letzter Zeit intensiv mit besonderen Druckverfahren und exquisiten Papiersorten auf Baumwollbasis beschäftigt hat.
Unter dem Titel „Freunde“ sind neben meinen Arbeiten Zeichnungen, Bilder, Fotografien und Skulpturen von Helmut von Arz, Christoph Lörler, Martina Pfeifer, Herbert Siemandel-Feldmann, Michael Siewert und Georg Weber bis zum 18.12. zu sehen.


„Freunde“
Helmut von Arz, Olaf Eybe, Christoph Lörler, Martina Pfeifer, Herbert Siemandel-Feldmann, Michael Siewert und Georg Weber
Ausstellung in der Galerie Bredeney
Bredeneyer Str. 19, 45133 Essen
Zeichnung, Malerei, Fotografie, Skulptur
25.10. bis 18.12.2015
Öffnungszeiten der Galerie: freitags 15.30 bis 20.00 Uhr und nach Vereinbarung, Tel. 0201 413494, E-Mail siemandel-feldmann@arcor.de

 

Wer es nicht in die Galerie schafft, kann die Werke auch in meinem Shop erwerben.

 

Auch bei Facebook

17.10.2015

Im Sinne der Vernetzung habe ich seit einigen Tagen auch einen Facebook-Account unter dem Namen Photography Olaf Eybe. Natürlich freue ich mich über ganz viele „Likes“ und fände es gut, wenn die Facebook-User unter den Lesern die neue Seite weiter bekannt machen. Ich bin gespannt, ob die Kombination aus neuer Website, Facebook-Account und Etsy-Shop sich positiv auswirkt.

 

 

YewArt: Shop eröffnet

17.10.2015

Druck

Unter dem Namen YewArt (Yew = engl. Eibe) habe ich auf der erfolgreichen E-commerce-Website Etsy einen eigenen Shop eröffnet. Dort biete ich eine Auswahl meiner Fotos als Fine-Art Prints auf Spezialpapier zum Verkauf an. Mit der Zeit werde ich weitere Artikel dort einstellen. Wenn jemand bestimmte Wünsche oder Fragen zu Fotos hat, dann kann er mich gerne darauf ansprechen.

Etsy ist eine 2005 gegründete Plattform für den Kauf und Verkauf von handgemachten Produkten und Künstlerbedarf. Der Hauptsitz befindet sich in dem New Yorker Stadtbezirk Brooklyn. Das Angebot umfasst unter anderem Kunst, Fotografie, Mode, Schmuck und Spielzeug.

Die Website ging 2005 in Betrieb. Seither hat der Online-Marktplatz massiv an Bedeutung gewonnen. Zurzeit hat Etsy weltweit 1,5 Millionen aktive Verkäufer und rund 22 Millionen Käufer. Zu finden ist der Shop unter:

www.etsy.com/de/shop/YewArt

 

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Ausstellungsbeteiligung

17.10.2015

Einladung web

Bereits zum zweiten Mal bin ich mit fotografischen Arbeiten Gast in der von Herbert Siemandel-Feldmann geführten Galerie Bredeney (Bredeneyer Str. 19, Essen Bredeney). In der Gemeinschaftsausstellung zeige ich ab 25.10.2015 Landschaftsfotografien, die zum Träumen einladen. Die gezeigten Sehnsuchtsorte liegen u.a. auf dem Baltikum, auf Island oder im unbekannten Moldawien.

 

„Freunde“
Helmut von Arz, Olaf Eybe, Christoph Lörler, Martina Pfeifer, Herbert Siemandel-Feldmann, Michael Siewert und Georg Weber
Ausstellung in der Galerie Bredeney
Bredeneyer Str. 19, 45133 Essen
Zeichnung, Malerei, Fotografie, Skulptur
25.10. bis 18.12.2015
Ausstellungseröffnung, Sonntag, 25.10.2015, 11.30 Uhr
Öffnungszeiten der Galerie: freitags 15.30 bis 20.00 Uhr und nach Vereinbarung, Tel. 0201 413494

 

Weitere Informationen